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M. H., weiblich, 33 Jahre – Neurodermitis im Kindesalter

Ich kann mich gut an die Zeit erinnern als ich ca. 4 Jahre alt war und ich ohne ersichtlichen Grund an Neurodermitis erkrankt bin.

Der juckende Hautausschlag war vor allem an den Füssen, den Kniebeugen und den Ellbogeninnenseiten. Es hat schrecklich gejuckt und brachte mich häufig um den Schlaf, da es in der Nacht im Bett besonders schlimm war. Ich kratzte an den betroffenen Hauptstellen so lange hin, bis alles offen, wund und blutig war. Meine Mutter erzählte mir oft über die Odyssee, welche sie mit mir mitmachte.

Nach vielen Arztbesuchen und Klinikbesuchen war das Endergebnis eine riesen Liste, was ich alles nicht mehr essen darf, dass ich keine Tiere mehr anfassen soll und eine übergroße Tüte voll mit Cortison- und Pflegesalben. Nach dem Vorschlag eines Dermatologen, dass ich für die Nacht ruhigstellende Medikamente bekommen sollte, damit ich mich nicht mehr aufkratze, war meine Mutter soweit, dass sie sich nach etwas anderem umsah. 

Wir gingen zu einem Homöopathen. Interessant ist, dass ich mich an keinen einzigen Arztbesuch erinnere, an das Gespräch mit dem Homöopathen aber schon. 

Nach dem Gespräch bekam ich damals 1 x  3 Globuli einer für mich ausgewählten homöopathischen Arznei. Der Hautausschlag begann sich zu beruhigen, laut meiner Mutter nach ca. 3 Wochen der Arzneimittelgabe. Nach insgesamt 8 Wochen bekam ich noch einmal dieselbe Gabe.  Insgesamt zwölf Wochen nach dem ersten Besuch beim Homöopathen war der Hautausschlag komplett verheilt. 

Ein Jahr später erschien die Neurodermitis nochmal im Winter. Allerdings wesentlich abgeschwächter, als es das Jahr zuvor war. Jetzt folgte eine Gabe derselben homöopathischen Arznei in einer höheren Potenz. Diese Gabe ließ die Neurodermitis bis zum heutigen Tage komplett verschwinden – ohne Auftreten von vergesellschafteten Krankheitsbildern wie Heuschnupfen oder allergischem Asthma. Dies ist nun fast 30 Jahre her. 

Ich weiß noch, wie ich die Therapie als Kind erlebt habe. Es war das erste Mal, dass mir keine Verbote, keine klebrigen Salben oder ähnliches aufgedrückt wurden. Ich kann bestätigen, dass meine Mutter nicht an die Homöopathie zu diesem Zeitpunkt glaubte, sie dachte, dass der Homöopath sie veräppeln wollte mit den 3 lächerlichen Kügelchen. Aber da die Verzweiflung groß und die Befürchtung bezüglich Nebenwirkungen sehr klein war, hat sie mit mir die Therapie durchgezogen – zu meinem und ihrem Glück.

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