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„Helfen vor der eigenen Haustür“: Homöopathen behandeln bundesweit Flüchtlinge in Not!

„Helfen vor der eigenen Haustür“: Homöopathen behandeln bundesweit Flüchtlinge in Not! „Helfen vor der eigenen Haustür“: Homöopathen behandeln bundesweit Flüchtlinge in Not! HOG

Homöopathen ohne Grenzen e.V. (HOG) und Homöopathie in Aktion e.V. (HiA) arbeiten unter dem Motto „Helfen vor der eigenen Haustür“ seit Frühjahr 2015 erstmals in einem humanitären Inlandsprojekt zusammen: Bundesweit erhalten geflüchtete Menschen von den ehrenamtlichen MitarbeiterInnen beider Organisationen homöopathische Behandlung – und nehmen die Angebote gerne an. Wir haben die beiden Organisationen gebeten, das Projekt für Sie hier kurz vorzustellen.

Projektleiterin Rosemarie Kaiser von HOG zieht sechs Monate nach dem Projektstart eine rundum positive Bilanz: „Wenn ein Projekt bundesweit funktionieren soll, braucht es Strukturen. In den ersten Monaten haben wir zunächst lokale Projektgruppen aufgebaut, Informationsmaterialien entwickelt und das Projekt bekannt gemacht – bei Medinetz, in Traumazentren, im Zentrum für Folteropfer und Fachgruppen für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen. Inzwischen können wir uns über viele positive Signale freuen und wissen mehr denn je, dass unser Projekt dringend gebraucht wird.“

Die Arbeit der HomöpathInnen vor Ort begann bereits parallel zum Projektaufbau, denn angesichts der aktuellen Flüchtlingsströme ist der Bedarf groß. Regina Mössner von HiA arbeitet im Projektteam und weiß um die sehr hohen Anforderungen für die MitarbeiterInnen: „Trauma- und kultursensible Kompetenz und Kenntnisse der Traumaentstehung und -verarbeitung sind wichtig, um mit den oft mehrfach traumatisierten Menschen adäquat umgehen zu können. Bislang haben wir in drei ersten Trauma-Seminaren rund 70 KollegInnen weitergebildet, um sie für die Arbeit im Projekt gut vorzubereiten.“ 

Homöopathin Christa Ehrlich, die bislang ehrenamtlich für HOG in Kenia arbeitete, behandelt in Bielefeld Geflüchtete von der Elfenbeinküste, aus Syrien, Myanmar, dem Irak, aus der Türkei, dem Kosovo und aus Tschetschenien. Christa Ehrlich: „Ich weiß aus der Arbeit in Afrika, dass naturheilkundliche Behandlung weltweit einen hohen Stellenwert und eine große Akzeptanz hat. Die Geflüchteten sind für Alternativen zur alleinigen "schulmedizinischen" Behandlung offen: Sie kennen die Unterschiede und nehmen den ganzheitlichen Ansatz mit umfassender Anamnese ganz selbstverständlich an. Auch über die ‚kleinen Kügelchen’ gibt es wenig Verwunderung.“ 

Die Schicksale der Flüchtlinge sind berührend. Viele der geflüchteten Menschen leben in einem ungeklärten Aufenthaltsstatus, in Unsicherheit und Angst vor Abschiebung. An dieser Lebenssituation können wir als HomöopathInnen nichts ändern, aber wir können ihnen einen Raum geben, um in Ruhe das, was bewegt und beschwert, auszusprechen. Christa Ehrlich: „Eine Patientin war überglücklich zu erfahren, dass sie mit den immer wieder aufsteigenden Bildern, Aggressionsschüben, die sie zu Selbstverletzungen führten, 'nicht verrückt ist’. Die Patienten, denen ich helfen konnte, bringen oft Verwandte oder andere Flüchtlinge aus der Flüchtlingsunterkunft mit in die Praxis.“

Zeit, Geld, Talente: Unterstützung dringend erwünscht!

Bislang haben sich rund 150 HomöopathInnen (HeilpraktikerInnen und ÄrztInnen) gemeldet und unterstützen aktiv das Projekt von HOG und HiA. Rosemarie Kaiser: „In einigen Regionen sind KollegInnen allerdings noch allein auf weiter Flur und wünschen sich dringend MitstreiterInnen. Aber genau so wichtig sind für uns derzeit Spenden: Wir brauchen dringend Geld für die Organisation, für die Bezahlung von Übersetzern und für Info-Materialien.“

Kontakt zum Projektteam / Rosemarie Kaiser: Tel.: 03643 - 90 85 200, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Auf der Internetseite www.homoeopathenohnegrenzen.de finden Sie einige Interviews zum Thema. 

Homöopathie für Flüchtlinge in Deutschland | Die Spendenkonten: 

Homöopathen ohne Grenzen (HOG)
BIC: BFSWDE33HAN | IBAN: DE75251205100009436800 | Stichwort „Spende“ 

Homöopathie in Aktion (HiA)
IBAN: DE16702501500009258120 | BIC: BYLADEM1KMS | Stichwort „Spende“

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