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Juckende, brennende oder gerötete Augen werden schnell einem Trockenen Auge oder einer Lidrandentzündung zugeschrieben. Doch dahinter können auch winzige Mitbewohner stecken: Demodex-Milben. Studien zufolge ist ein krankhafter Befall häufiger als angenommen und bleibt dennoch oft unerkannt. Woran sich die Milben erkennen lassen und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen, erläutert eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft.
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Antibiotikaresistente Infektionen stellen die Medizin vor große Herausforderungen. Eine internationale Arbeitsgruppe unter Leitung der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie hat nun erstmals einen abgestimmten Rahmen für die personalisierte Phagentherapie vorgelegt. Die Leitlinie beschreibt unter anderem Anforderungen an Phagenauswahl, Qualitätskontrolle, Anwendung und Monitoring – und zeigt zugleich, wo noch Forschungsbedarf besteht.
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Erhält die Homöopathie im Arzneimittelrecht irgendeine Art von vorteilhafter Sonderbehandlung? Diese Behauptung gehört zu den wiederkehrenden Kritikpunkten. Carl Classen, Susann Buchheim-Schmidt und Roger Rissel setzen sich damit in zwei aktuellen Fachbeiträgen auseinander. Sie zeigen, wie die Unterschiede regulatorischer Anforderungen begründet sind und dass dies mit einem generellen Vorteilsstatus nichts zu tun hat.
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Montag, 28 September 2026 11:35

Die Wiederauferstehung einer Studie

Ehrlich gesagt, staunte ich nicht schlecht, als vor Kurzem die im November 2025 von den Herausgebern des „Oncologist“ zurückgezogene Krebs-Studie von Michael Frass wieder (bzw. nach Überarbeitung) das Licht der Welt erblickte. Zumal die Publikation nun in einem durchaus angesehenen Springer Nature-Journal (Supportive Care in Cancer) erfolgte [1].
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Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde einer selbstständigen Heilpraktikerin nicht zur Entscheidung angenommen. Damit bleibt es dabei: Nichthomöopathische Eigenblutbehandlungen, bei denen Blut entnommen und anschließend wieder injiziert oder weiterverarbeitet wird, unterliegen dem Arztvorbehalt.
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Sie sind gerade mit Ihren Kindern auf dem Bauernhof im Urlaub? Dann haben Sie offenbar alles richtig gemacht – zumindest aus Sicht der Allergieprävention. Zwischen Kühen, Heu und Stallluft bekommt der Nachwuchs nämlich nicht nur jede Menge Urlaubserlebnisse, sondern möglicherweise auch eine Extraportion „Immunschulung“. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass bestimmte Bakterien aus der Stallluft dazu beitragen können, das Risiko für Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis zu senken.
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Bei hochbetagten und gebrechlichen Menschen kann die Behandlung von Bluthochdruck eine besondere Herausforderung darstellen. Was bei jüngeren Patient*innen als sinnvoll gilt, muss im sehr hohen Alter nicht zwangsläufig den gleichen Nutzen bringen. Eine aktuelle französische Studie zeigt, dass unter bestimmten Voraussetzungen eine vorsichtige Reduktion blutdrucksenkender Medikamente möglich sein kann – ohne dass dadurch das Risiko für Tod oder schwere Herz-Kreislauf-Komplikationen steigt.
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An medizinischen Handwaschplätzen muss künftig nicht zwingend warmes Wasser zur Verfügung stehen. Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) hat ihre Empfehlung zur Händehygiene entsprechend angepasst. Hintergrund ist, dass die Temperatur des Wassers keinen entscheidenden Einfluss auf die Wirksamkeit des Händewaschens hat.
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Albträume können für Menschen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) zu einer erheblichen Belastung werden und den Schlaf zusätzlich beeinträchtigen. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben deshalb untersucht, ob der Cannabis-Wirkstoff THC gezielt gegen traumabedingte Albträume eingesetzt werden kann. Die Ergebnisse einer randomisierten, placebokontrollierten Studie geben Anlass zur Hoffnung: Unter Dronabinol gingen die Albträume deutlich zurück.
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Der Bayerische Landtag beschloss 2019, eine Studie zu fördern, die untersuchen sollte, ob eine individualisierte homöopathische Behandlung dazu beitragen kann, den Einsatz von Antibiotika bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen zu reduzieren. Hintergrund war die zunehmende Problematik von Antibiotikaresistenzen. Die Studie wurde wegen unzureichender Teilnehmerzahlen vorzeitig beendet. Für die Opposition im bayerischen Landtag Grund genug, mal wieder unsachlich gegen die Homöopathie zu polemisieren.
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Hitzewellen treten auch in Deutschland immer häufiger auf und können erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich bringen. Besonders gefährdet sind Menschen mit mehreren Erkrankungen, da hohe Temperaturen die Wirkung und Verträglichkeit bestimmter Medikamente beeinflussen können. Die CALOR-Liste wurde entwickelt, um hitzerelevante Arzneimittel systematisch zu erfassen und Hinweise für deren sichere Anwendung während Hitzeperioden bereitzustellen.
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Zeitmangel zählt zu den häufigsten Gründen gegen regelmäßiges Krafttraining. Eine aktuelle Analyse zeigt, wie sich muskelkräftigende Übungen mit minimalem Zeitaufwand in den Alltag integrieren lassen – und trotzdem die Empfehlungen der WHO erfüllen können.
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Eine aktuelle zeigt erstmals, dass die gezielte Steuerung des Atemrhythmus das menschliche Entscheidungsverhalten beeinflussen kann. Demnach kann eine verlängerte Ausatmung über Veränderungen der Herz- und Gehirnfunktion die Belohnungssensitivität des Gehirns erhöhen und dadurch die Bereitschaft zu mutigeren Entscheidungen fördern.
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Eine aktuell veröffentlichte Studie stellt den Nutzen der Immunadsorption – einer speziellen Blutwäsche – beim Post-COVID-Syndrom infrage. Zwar lassen sich die als mögliche Krankheitsauslöser diskutierten Autoantikörper aus dem Blut entfernen, die Beschwerden der Betroffenen verbessern sich dadurch jedoch nicht.
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