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Dienstag, 10. April 2012
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Dienstag, 10. April 2012
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Homöopathische Begriffe
Hier finden Sie ein Liste mit Erläuterungen der wichtigsten homöopathischen Fachbegriffe. Wir haben versucht, jeweils die wichtigsten Eckdaten aufzuführen, was natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit darstellt.
Sollten Sie einen Begriff vermissen, oder Ergänzungsvorschläge zu den bereits aufgeführten haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns Ihren Vorschlag in einer kurze Email schicken. Herzlichen Dank!!
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Ähnlichkeitsprinzip
Similia similibus curentur - Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt. Symptome, die bei einem gesunden Menschen durch die Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels hervorgerufen werden, können durch ebendieses Arzneimittel geheilt werden, wenn Sie beim kranken Menschen auftreten.
Beispiele hierfür: Allium cepa, die Küchenzwiebel, kann bei Schnupfen mit tränenden Augen verordnet werden; Coffea arabica, der Kaffeestrauch, z.B. bei Schlaflosigkeit. Zählt mit der Arzneimittelprüfung und der Potenzierung zu den drei Säulen der Homöopathie.
Ansatzweise lässt sich das Ähnlichkeitsprinzip auch schon bei Paracelsus finden.
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Anamnese
Die systematische Erhebung der Krankengeschichte bei der neben den aktuellen Beschwerden auch der allgemeine Zustand, eine evtl. Einnahme von Medikamenten, die familiäre und berufliche Situation sowie in der Familie gehäuft vorkommende Erkrankungen erfasst werden.
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Akkordpotenz
Ein Arzneimittel enthält verschiedene Potenzen eines homöopathischen Arzneimittels (z.B. Arnika Akkordpotenz in D12, D15, D30). Wird in der klassischen Homöopathie abgelehnt, da solche Akkordpotenzen nicht geprüft sind.
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Antidot
Bezeichnet eine physikalische Maßnahme (z.B. Saunabesuch) oder eine Substanz (Kaffee, Kampfer, ...), die die Wirkung eines bestimmten (homöopathischen) Mittels schwächen oder aufheben kann. Ebenso wird der Begriff "Antidot" auch für ein "Gegenmittel" bei Vergiftungen verwendet. Eine Antidotierung kann unabsichtlich geschehen (der Patient trinkt zuviel Kaffee) oder absichtlich durch ein anderes homöopathisches Mittel, wenn eine Wirkung oder Arzneimittelprüfung unterbrochen werden soll. Da die Wirkung homöopathischer Arzneimittel die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen, kann alles zum Antidot werden, was den Organismus in massiver Weise schwächt (z.B. Alkoholmissbrauch, Leistungssport, unsinnige Diäten).
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Arzneimittelbild mit Arzneimittelprüfung
Bei jedem homöopathischen Mittel wird geprüft, wie es auf den gesunden Organismus wirkt. Die dabei auftretenden Veränderungen werden genauestens protokolliert. Durch diese „Arzneimittelprüfung" erhält man einen Gesamteindruck, bei welcher Kombination von Beschwerden das entsprechende Arzneimittel aus homöopathischer Sicht einzusetzen ist. Vgl. auch Ähnlichkeitsprinzip.
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Arzneimittellehre, Reine
Die Reine Arzneimittellehre ist eine reine Auflistung aller in homöopathischen Arzneimittelprüfungen gewonnenen Einzel- und Vergiftungssymptome, ohne ihre Deutung oder Umschreibung. Insbesondere ist damit Hahnemanns selbst verfasstes mehrbändiges Werk gemeint.
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Aude sapere
(Wage, zu wissen/weise zu sein) war Hahnemanns Motto, das er von seinem Vater übernommen hatte. Diese Lebensphilosophie ist kennzeichnend für Hahnemanns Einstellung als Reformator und Querdenker.
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Causa
Causa wird in der homöopathischen Anamnese eine eindeutige Ursache für einen kranken Zustand genannt. Wenn dem Patient etwa ein Stein auf den Kopf fällt, gilt dies als eine Causa im homöopathischen Sinne. Hierunter werden allerdings nur sehr unmittelbare und leicht erkennbare Einwirkungen verstanden, die zu einem eindeutig damit beginnenden Zustand führen. Die Idee, eine Causa als etwas Besonderes von anderen Hintergründen einer Erkrankung zu unterscheiden, beruht darauf, daß diese als einzige echte Außeneinwirkung gilt.
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D - Potenz
Potenz die im Verhältnis 1:9 verdünnt ist. 1 Teil der Ausgangssubstanz wird mit 9 Teilen Zucker/Alkohol Lösung verdünnt.
D-Potenzen liegen erst ab der Potenzhöhe D 24 im immateriellen Bereich (C-Potenzen schon ab C 12). Die D-Potenzen sind eine mitteleuropäische Sonderentwicklung der ersten Jahrhunderthälfte als Konzession an das naturwissenschaftliche Denken. In ihnen "ist mehr drin". Homöopathisch ist diese Herstellung nicht sinnvoll und hat sich auch nicht durchgesetzt. In deutschen Apotheken, besonders in Komplexmitteln (s.dort) werden noch viele D-Potenzen eingesetzt. Aber mit der zunehmenden Internationalisierung der klassischen Homöopathie verschwinden sie langsam wieder.
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Darreichungsformen
Häufig verwendet werden "Globuli", mit flüssigen Potenzen beträufelte Zuckerkügelchen. Des Weiteren werden homöopathische Arzneimittel in Tablettenform und flüssiger Form (Dilutionen) angeboten. Die Verordnung der verschiedenen Darreichungsformen orientiert sich in der Regel am Patienten. So wird man Kindern lieber Globuli an Stelle einer alkoholischen Dilution verordnen. Übrigens, emtgegen der landläufigen Meinung, Globuli enthaiekten oder bestünden gar aus Milchzucker, kann auch hier Entwarnung gegeben werden: Globuli bestehen aus Rohrzucker (Saccharose), sodass auch für Patienten mit Lactoseintoleranz eine Verordnung von homöopathischen Globuli kein Problem darstellt. Salben, Injektionen o.ä. sind in der homöopathischen Verordnung nicht vorgesehen.
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